Mir träumte, ich wär ein Schmetterling…

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Aurorafalter und Wiesenschaumkraut im Wald bei Kloster Kirchberg

Gestern Nacht träumte ich, ich wär ein Schmetterling
und flog von Blume zu Blume.
Da erwachte ich und siehe:
Alles war nur ein Traum.
Jetzt weiß ich nicht:
Bin ich ein Mensch der träumte,
er sei ein Schmetterling,
Oder bin ich ein Schmetterling,
der träumt, er sei ein Mensch….

Gestern Nachmittag ging ich mit einer Freundin im Wald spazieren. Es war kein Traum, zumindest nicht in der Realität, in der wir leben. Und obwohl es der 1.Mai war, wurden wir anfangs nicht von Wanderern und Waldrandalierern, sondern von kleinen, freundlichen Schmetterlingen begleitet, deren Farbe wie eine leckere Mischung aus Vanille- und Mango-Eis war.

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Blütenzauber im Streuobstparadies

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18. April 2019

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land

Die wunderbare Streuobstlandschaft am Schönbuchtrauf zwischen Herrenberg und Tübingen dürfte auch dem schwäbischen Dichter Eduard Mörike bekannt gewesen sein. Es grünt und blüht und sprießt. Blütenzauber in saftigen Wiesen soweit das Auge reicht. Jetzt, im Frühjahr, öffnen sich hier nacheinander die Knospen der Kirsch-, Apfel- und Zwetschgenbäume. Der Panoramaweg zwischen Mönchberg und Kayh hat es mir besonders angetan. Weiterlesen „Blütenzauber im Streuobstparadies“

Mandelblüte auf Mallorca

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Spaziergang von Antratx nach Port d´Antratx während der Mandelblüte

Februar 2019

Mallorca, der Deutschen Lieblingsinsel, war für mich bislang immer mit den üblichen negativen Klischees behaftet, und ich hatte keine Lust, dort Urlaub zu machen. Zumal ich sowieso nicht gerne fliege – nur in Ausnahmefällen. Das letzte Mal 2013 zum Weltsozialforum nach Tunis und jetzt war der Ausnahmefall dieser: eine Freundin schlug mir vor, unsere Geburtstage (beide im Februar) während der Mandelblüte auf Mallorca zu verbringen. Und Mandelblüte hört sich für mich besser an als Ballermann. Weiterlesen „Mandelblüte auf Mallorca“

Auf dem Genießerpfad

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Minh hat sich eine Auszeit im Schwarzwald gegönnt und mich für ein Wochenende mitgenommen nach Baiersbronn, wo sie eine kleine Ferienwohnung besitzt. Unter der Woche ist sie von früh bis spät in ihrer Massagepraxis in Herrenberg anzufinden, ihre Spezialität ist die Thai-Massage und Akupunktur. In Baiersbronn tankt sie wieder Kraft beim Ski fahren und wandern. Zusammen sind wir auf dem Genießerpfad zur Wanderhütte Sattelei des renommierten Sterne-Restaurants Bareiss gegangen und haben im Wald am späten Nachmittag eine märchenhafte Atmosphäre vorgefunden. Wie im Bilderbuch ist es hier, Eiszapfen an der Regenrinne einer kleinen Waldhütte und der Schnee glitzert durch die letzten Strahlen der Sonne. Weiterlesen „Auf dem Genießerpfad“

Das neue Jahr startet mit einem Gewinn

 

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17. Januar 2019

Welche Überraschung! Diese Woche war ich auf der CMT, der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit in Stuttgart und durfte prompt einen Gewinn mit nach Hause nehmen. Beim Quiz der DB, das ich jedes Jahr mit Andreas Kegreiß, Vorstandsmitglied von PRO BAHN Baden-Württemberg besuche, habe ich richtig geraten: Acht mal täglich fahren ICE und TGV von Stuttgart, München und Frankfurt nach Paris. Allerdings war mein Gewinn keine Fahrt in die Stadt der Liebe, sondern zwei Tagestickets für das Badeparadies Titisee. Obendrauf gabs auch noch Bahntickets im Wert von 40 Euro. Da Bahnfahren sowieso zu meinem liebsten Fortbewegungsmittel gehört, freue ich mich natürlich besonders darüber. Dieses Jahr möchte ich mal ein paar Tage ins Elsaß fahren und habe mich am französischen Stand gleich mit viel Material, auch für den Freundeskreis, eingedeckt. Weiterlesen „Das neue Jahr startet mit einem Gewinn“

Ein Wintertag im Beaujolais Vert

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Bin ich hier (linkes Bild) in Frankreich oder im Schwarzwald? In den Herbstferien habe ich meine Freundin Pascale im Beaujolais Vert, 65 Kilometer südwestlich von Lyon besucht. Der lac des sapins, der See der Tannen und sein Örtchen Cublize waren Ende Oktober komplett eingeschneit. Ein abrupter Wintereinbruch, angekündigt mit alerte orange, einer hohen Unwetterwarnung, 24 Stunden kein Strom, Bäume, die unter der schweren Last des Schnees zusammenbrachen, der Verkehr auf den Straßen ebenso. Am Abend des Schneegestöbers, kurz nach meiner Ankunft, haben wir es uns mit Kerzen im französischen Landhaus gemütlich gemacht und es mit einer c´est la vie Haltung hingenommen. Am nächsten Tag war Schneeschippen und Baumschnitt angesagt. Quelle surprise, welche Überraschung, als das Licht am Abend wieder anging und die Sonne am Nachmittag den Schnee schmelzen ließ (rechtes Bild)! Ich habe mal wieder gemerkt, dass ich hier im Nachbarland viel mehr Geduld für die Unannehmlichkeiten des täglichen Lebens aufbringe und einen Schritt zurücktreten kann.                                                                               

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Carpe diem in villa rustica

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Blick aus der Porticushalle

19.Oktober 2018

Noch bis 1.November ist das römische Freilichtmuseum, die villa rustica von Hechingen-Stein geöffnet, bevor es in die Winterpause geht. Mein Vormittag dort – unter fachkundiger Führung – war ein inspirierender Ausflug in die Geschichte Süddeutschlands, die vor knapp 2000 Jahren in der damaligen Provinz Raetia von den Römern geschrieben wurde. Sumelocenna, heute Rottenburg, ungefähr 15 Kilometer von der villa rustica, dem römischen Landgut entfernt, war damals ein wichtiges Verwaltungszentrum Roms und wurde erst vor wenigen Jahrzehnten beim Bau eines Parkhauses entdeckt und freigelegt. Die Römer bauten Straßen und Städte, Badeanlagen und Befestigungen und bauten ein Verwaltungswesen auf, das seinesgleichen sucht – bis aus dem Norden nach gut 200 Jahren ein Stamm der Germanen, die Alamannen, einfiel und alles in Schutt und Asche legte. Ich wandere im Geist zurück in diese Zeit und werde nachdenklich: Europa – ein einziger Schmelztiegel von Völkern und Kulturen, die sich gegenseitig befruchtet, aber auch zerstört haben. Das kulturelle Erbe der alten Römer wirkt nach.  Weiterlesen „Carpe diem in villa rustica“

Wangerland, Watt und Weite

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August/September 2018

Ein Kommen und Gehen das Meer mit seinen Gezeiten, das Land so flach wie die Flunder im Aquarium des Nationalpark-Museums in Minsen und prickelnde Champagnerluft : Das Wangerland am Wattenmeer war mein Feriendomizil am Ende dieses (für mich zu heißen) Sommers. Ich, der Klimaflüchtling, habe gut zwei Wochen das Meer bei Schillig und Horumersiel  genießen dürfen, den Rhythmus von Ebbe und Flut, eine immer wiederkehrende Veränderlichkeit. Das flache Land an der Nordseeküste mit seiner Weite, den unglaublichen Wolkenformationen und den freundlichen Menschen war für mich Erholung pur.

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Auf der Aussichtsterrasse des Bodensees

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Foto: Karin Walz

20.Juli 2018

Wer am Bodensee Urlaub macht und dem Trubel am schwäbischen Meer jetzt im Sommer mal einen Tag entfliehen möchte, dem empfehle ich, einen Ausflug nach Heiligenberg zu machen.

Die Aussichtsterrasse des Bodensees wird Heiligenberg auch genannt – auf knapp 800 Metern Höhe ein atemberaubender Blick auf den See und die Alpen. Und wenn der See nebenverhangen ist, hat der Ausblick auf die Wolkendecke oben auf der sonnigen Höhe etwas Mystisches. Das elegante Renaissance-Schloss, das im Besitz des Fürstenhauses Fürstenberg ist, wäre im dreißigjährigen Krieg fast von der abziehenden französischen Besatzung gesprengt worden. Heute sieht man die Trikolore gehisst, wenn Besuch aus Frankreich im Schloss ist. Das Fürstenhaus hat dort übrigens seinen Sommersitz.

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Ein Ausflug in die Welt der Philosphie

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Im Sophi-Park Bad Liebenzell: Deutsch-französisches Würfelobjekt bei der Station Aufklärung: paix-Frieden, liberté-Freiheit, amour-Liebe und joie-Freude steht auf dem bunten kleinen Würfel.

Hör mal rein: Heimat-Verliebt Podcast Nr.45

22.Mai 2018

Einer meiner Lieblingsorte ist seit kurzem der Sophi-Park in Bad Liebenzell. Beim Spaziergang durch die poetisch-philosophische Parklandschaft kann man nicht nur die Seele baumeln lassen, sondern auch den Geist stärken, die frische gesunde Schwarzwaldluft schnuppern und sich an Mineralquellen erfrischen. Denn klare Gedanken und klares Wasser seien gut für Körper, Geist und Seele, so ist es hier zu lesen.

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