Die Welt der Sprache

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Eine neue Sprache, eine „Fremdsprache“ zu erlernen, bedeutet auch, den Zugang zu einer neuen und anderen Welt zu bekommen, den eigenen Horizont zu erweitern und das Herz zu öffnen. Aber auch die eigene Sprache, die „Muttersprache“ erschließt sich manchmal  in erstaunlichen, unbekannten Facetten: bei einer guten Lektüre oder beim Schreiben von Tagebüchern, Briefen und Gedichten. Sprache und Denken sind aufs innigste miteinander verknüpft. Und so ändert eine andere Sprache auch die Sicht auf die Welt und fügt dem, was vorhanden ist, eine neue, inspirierende Sichtweise hinzu.

Diese Erfahrung möchte ich weitergeben: als Botschafterin der französischen Sprache und als Botschafterin meiner Muttersprache. Beide Sprachen leben in mir und ergänzen sich wunderbar. Die nachfolgenden Workshops und Trainings führe ich aktuell durch, weitere sind in Planung. Es sind Sprachtrainings und Schreibwerkstätten, in denen experimentiert werden darf. Die Bedürfnisse von sprachbegeisterten Kindern und Erwachsenen werden dabei berücksichtigt. Multilingualität als Chance, die Welt mit all ihren Unterschieden, aber auch ihren Gemeinsamkeiten wahrzunehmen und in den Dialog zu treten. Oder im geschriebenen Wort auch sich selbst ein bisschen besser kennen zu lernen.

Interkulturelle Schreibwerkstatt

Geschichten, die das Leben schreibt 

Beim Abschluss des Runden Tischs der Nationen lauschten rund 40 Zuhörende gespannt den Geschichten von Minh Ong, Fariba Amin und Elena Lenz. Deutsch ist zwar nicht ihre Muttersprache, sie leben und arbeiten aber schon seit Jahrzehnten in Deutschland, haben hier studiert und zum ersten Mal ausprobiert, wie es ist, die eigene Geschichte auf deutsch zu formulieren und darin Gefühle auszudrücken: Gefühle über Heimat und Identität, über schöne Momente des Lebens, über Liebe und Loslassen müssen. Die Texte der drei Frauen entstanden innerhalb der Interkulturellen Schreibwerkstatt, die nun ebenfalls zu Ende gegangen ist. Der Kurs wurde aus dem Projektepool der Stadt Herrenberg gefördert in Kooperation mit dem Evangelischen Jugendwerk Herrenberg und dem Türkischen Arbeitnehmerverein. Geleitet wurde die Schreibwerkstatt von der Sprachdozentin und Journalistin Ingrid Kahlig.

Elena Lenz, die der aroumischen Minderheit in Rumänien angehört, hat neben ihrem Text zwei selbst komponierte Lieder auf englisch und aromunisch vorgetragen. Für ihren Text „Überall und Nirgendwo“ erhielt sie im Oktober einen Preis des Seniorenrats Althengstett, für einen weiteren Text einen Preis der Pforzheimer Stiftung „Mit Herz und Hand“. Ihre Kindheit in Teheran beschreibt Fariba Amin in einem lyrischen Beitrag über Heimat und Familie, der ebenfalls ausgezeichnet wurde. Sie lebt mit ihrem Mann in Herrenberg und ist in drei Kulturen zu Hause: der deutschen, der persischen und der amerikanischen. Ming Ong, gebürtige Vietnamesin und geflüchtet mit den Boat-People in den 70er Jahren, hat für ihren Beitrag „Viele Wege führen ins Leben“ den Sonderpreis des Gäuboten beim Schreibwettbewerb des Kreisseniorenrats Böblingen erhalten. Die Gleichstellungsbeauftragte Birgit Kruckenberg-Link, die den Runden Tisch der Nationen nun mit der Lesung der Preisträgerinnen abschliesst, bedankte sich bei allen Anwesenden für die Projekte, die in den letzten 10 Jahren durchgeführt werden konnten und bat sie, diese nachhaltig weiterzuentwickeln. Wer beim Leseabend nicht dabei war und nun neugierig geworden ist auf die Geschichten der Schreibwerkstatt darf sich freuen: Ein Leseheft, gefördert vom Gleichstellungsbüro, soll es Anfang des Jahres geben.

Quelle: Amtsblatt Herrenberg, 19.12.2019

Lesung4.12.19

Sind Sie interessiert an einer Schreibwerkstatt für Ihre Institution, Ihren Verein oder Ihre Klinik? Ich schicke Ihnen gerne unverbindlich ein Konzept zu!

 

Bienvenue à l´atelier de français –
Willkommen in der Französisch-AG!

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An der Waldorfschule Böblingen sowie an der Grundschule Herrenberg – Gültstein
gibt es die Möglichkeit, in einer Französisch-AG spielerisch die Sprache und
Kultur unserer französischen Nachbarn kennenzulernen – mit Alltagsdialogen, Gedichten, Liedern und Landeskunde:

Aktuell ab Oktober 2019:

Grundschule Gültstein: für Kinder der 3. und 4. Klasse:

Donnerstags 15 bis 16.15 Uhr (gefördert vom Partnerschaftsausschuss und dem Ortschaftsrat Gültstein)

Bei Partnerschaftstreffen zwischen Amplepuis und Gültstein
haben die Kinder die Möglichkeit, das Gelernte unter Beweis zu stellen und französische Freundschaften zu knüpfen. Im Mai 2020 wird das 50-jährige Jubiläum der Partnergemeinden Gültstein-Amplepuis gefeiert. Das atelier de francais ist mit französischen Liedern dabei.

Sprachtrainings in Firmen

Ich führe Sprachtrainings in Deutsch als Fremdsprache (DaF) auch für Einzelpersonen in Firmen durch: alle Levels des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) von A1 bis C1.

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Voyage, voyage – Paris et les femmes 

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Agnès Varda in der rue de Rennes in Paris – aufgenommen von Sylvie Doinet.
Agnès Varda s´en va – Agnes Varda geht – so könnte das Bild auch umschrieben sein.
Die große Filmemacherin und Pionierin der Nouvelle Vague ist Ende März 2019
im Alter von 90 Jahren in Paris verstorben.

Frauenkulturreise nach Paris
Auf den Spuren großer Frauen fand vom 27. bis 29.09. 2019 eine Frauenkulturreise nach Paris statt. Dr. Anne Schmidt, Wahlfranzösin, Theaterwissenschaftlerin und Autorin des Buchs „Le Miroir de l´Autre. Théatre de femmes et migration“ (Der Spiegel der anderen. Theater der Frauen und Migration)Le miroir de l autre2 führt einen Tag mit einem speziell weiblichen Blick durch Paris.

Für das Pariser Frauenkulturnetzwerk ist Anne in Sachen Kultur immer up to date.

Bei Interesse für 2020 Anmeldung über Kontakt.

 

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