Hoffnung mit Hölderlin

Wo aber Gefahr ist, da wächst das Rettende auch, scheint Hölderlin mit Blick auf den Stocherkahn zu denken. Ein ausnahmsweise mal leicht verständlicher Satz des schwäbischen Lyrikers, der im Hölderlinjahr 2020 und in Pandemiezeiten durchaus etwas Tröstliches hat (das Werk des Dichters, der in diesem Jahr seinen 250.Geburtstag feiert, hat ansonsten ja eher etwas Kryptisches). Der Künstler Ottmar Hörl hat nun der Stadt Tübingen und seinen Bürgerinnen und Bürgern 250 Plastik-Hölderline auf die Neckarmauer und die Stiftskirchentreppe gestellt, die noch bis zum 25.Oktober bewundert werden dürfen.

An der Neckarmauer sind sie fixiert, an der Treppe ist es erlaubt, den einen oder anderen Hölderlin umzuplatzieren oder sich neben ihn zu setzen.
Bei der Gelegenheit ist auch die gut gemachte multimediale Ausstellung im Hölderlinturm zu empfehlen, die mir persönlich das Werk des Lyrikers etwas mehr erschlossen hat. Sie ist noch das ganze Jahr von Montag bis Donnerstag zwischen 11 und 17 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen und mit allen Sinnen zu erfahren.

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